Möchten Sie gemeinsam mit einer Sexpuppe einen Kaffee trinken?

Café-Puppen: Wo Kaffee, Gebäck und Sexpuppen zusammenkommen
In den letzten Jahren entstehen weltweit ungewöhnliche Cafés, die traditionelle Café-Kultur mit hochrealistischen Sexpuppen verbinden. Diese „Café-Puppen“ oder „Sex Doll Cafés“ bieten eine Mischung aus Entspannung, Unterhaltung und – je nach Konzept – mehr oder weniger expliziten Erlebnissen. Wir stellen Ihnen zwei der bekanntesten und spannendsten Beispiele vor: eines in London (in Planung) und das bereits etablierte MITICA in Taichung, Taiwan.
Das geplante Fellatio-Café in London – Bradley Charvets Vision
Bradley Charvet, ein Unternehmer mit Sitz in der Schweiz, plant seit 2022 ein Konzept, das weltweit für Aufsehen sorgt: ein **Fellatio-Café**, in dem Kunden ihren Kaffee (oder Tee) mit einer erotischen Dienstleistung von einem Sexroboter kombinieren können.
**Das Konzept im Detail**
– Kunde bestellt z. B. einen Caffè Americano (ca. 60 £)
– Dazu 15 Minuten orale Stimulation durch einen weiblichen (später auch männlichen) Sexroboter
– Roboter sitzen oder stehen an der Bar – viele Aktivitäten finden halb-öffentlich statt
– Abgeschiedene Kabinen für mehr Privatsphäre sind geplant
**Warum Roboter statt Menschen?**
In Ländern wie Großbritannien, der Schweiz oder Deutschland sind Bordelle mit menschlichen Sexarbeiter*innen streng reguliert oder verboten. Sexroboter fallen in eine rechtliche Grauzone – sie sind Maschinen, keine Personen. Charvet sieht darin eine Chance:
– Keine Ausbeutung von Menschen
– Keine gesundheitlichen Risiken (bei regelmäßiger Reinigung)
– Keine emotionalen Komplikationen
**Inspiration und Vorbilder**
Charvet ließ sich von Thailands bekannten „Blowjob-Bars“ inspirieren, wollte aber ein hygienisches, legales und technisches Konzept schaffen. Er plant, mit der Firma MySiliconeLoveDoll zusammenzuarbeiten. Die Roboter sollen zwischen 1.000 und 3.000 US-Dollar pro Einheit kosten (Mietmodell für das Café).
**Öffentliche Reaktion**
Die Resonanz ist überwiegend positiv-neugierig. Charvet betont: „Das ist kein Bordell-Ersatz, sondern ein neues Erlebnis-Konzept – Kaffee, Gebäck und diskrete Erotik unter einem Dach.“ Kritiker sehen es als weiteren Schritt zur Objektifizierung – Charvet kontert: „Es geht um Konsens und Technologie, nicht um Ausbeutung.“
Das erste Café soll in London eröffnen – eine Stadt, die für ihre Offenheit gegenüber neuen Konzepten bekannt ist.
MITICA – das weltweit erste Sexpuppen-Maid-Café in Taichung, Taiwan
Seit Mai 2021 gibt es in Taichung (Taiwan) das erste Café der Welt, in dem **Sexpuppen** als Bedienungen arbeiten: **MITICA – The World’s First Sex Doll Maid Café**.
**Das Konzept**
– Hochwertige Silikonpuppen bekannter Marken (EX Doll / DS Doll, Gynoid, Sino Doll, TAYU, Elsa Babe)
– Alle in klassischen Maid-Outfits (japanischer Maid-Stil)
– Puppen stehen/sitzen im Café verteilt oder auf Metallständern
– Gäste können sie anschauen, berühren, fotografieren
– Kaffee, japanische Gerichte, Getränke und Desserts in hoher Qualität
– Karaoke-Ecke, Spiele und Fotoshooting-Möglichkeiten
**Besonderheiten**
– Keine sexuellen Dienstleistungen im Café selbst
– Puppen dienen als Deko, Atmosphäre und Gesprächsthema
– Wer sich in eine Puppe verliebt, kann sie kaufen oder eine Custom-Bestellung aufgeben (MITICA arbeitet mit Lieferanten zusammen)
– Reservierungen für private Zeit mit einer Puppe möglich
**Zielgruppe & Akzeptanz**
Überraschend breit: Paare, Solo-Männer, Touristen, Familien und sogar Frauen besuchen MITICA. Die Puppen werden als Kunstobjekte und Unterhaltung wahrgenommen. Das Café erhält überwiegend positive Bewertungen – vor allem für Kaffee-Qualität und die einzigartige Atmosphäre.
**Warum es funktioniert**
Taiwan ist liberaler als viele asiatische Länder – Cosplay-Kultur, Maid-Cafés und Anime-Fans sind etabliert. MITICA nutzt diese Basis und kombiniert sie mit hochwertigen Sexpuppen. Es ist weniger „schmutzig“ als ein Bordell, mehr „kinkige Freizeitattraktion“.
Fazit: Die Zukunft der Café-Puppen
Café-Puppen sind kein Massenphänomen – aber ein wachsender Trend an der Schnittstelle von Technologie, Erotik und Gastgewerbe.
– **London-Projekt**: Fokus auf explizite Dienstleistung mit Robotern
– **Taiwan-MITICA**: Fokus auf Atmosphäre, Ästhetik und leichte Interaktion
Beide Konzepte zeigen: Die Kombination aus Kaffeehaus-Kultur und realistischen Sexpuppen spricht eine Nische an, die Neugier, Diskretion und Unterhaltung sucht.
Ob als reiner Gag, als erotisches Erlebnis oder als neue Form von „Begleitung“ – Café-Puppen könnten in den nächsten Jahren in mehr Städten auftauchen. Besonders in Ländern mit strengen Sexarbeits-Gesetzen bieten Roboter und Puppen eine legale, hygienische Alternative.
Neugierig geworden? MITICA in Taichung ist bereits geöffnet – und Bradley Charvets London-Café könnte bald folgen. Die Zukunft der Intimität wird immer kreativer.





